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DSGVO-Veranstaltung ein voller Erfolg
24.06.2018 15:00

DSGVO sorgt für volles Haus beim Stadtfeuerwehrverband

Volles Haus beim Stadtfeuerwehrverband
DSGVO-Veranstaltung des StFV - Quelle: StFV/CSt

CSt. Die Datenschutzgrundverordnung - alle Welt spricht drüber, doch was steckt eigentlich dahinter? Der Stadtfeuerwehrverband Lüneburg (StFV) hatte in Kooperation mit dem Kreisfeuerwehrverband und der Volkshochschule Lüneburg zu einer Info-Veranstaltung eingeladen. Referentin Petra Kempf ging dazu an diesem Tag speziell auf die Herausforderungen für die gemeinnützigen Fördervereine der Feuerwehren im Landkreis Lüneburg ein.

 

Am vergangenen Samstag ging es um das Thema DSGVO. Die Reihen waren mit 40 Vereinsvertretern bis auf den letzten Platz gefüllt, aus Kapazitätsgründen mussten sogar weitere Anmeldungswünsche abgesagt werden. Erich Hansen, Vorsitzender des StFV, dankte der VHS Lüneburg für die Übernahme des Referentenhonorars und eröffnete die Veranstaltung. Viele Fördervereine teilen ähnliche Sorgen: Wie muss ich mit dieser DSGVO umgehen? Was bedeutet das für mich und meinen Verein? Was kann mir im schlimmsten Fall passieren? Diese und viele weitere Dinge wurden durch Referentin Petra Kempf im Laufe der Veranstaltung geklärt.

 

Im ersten Teil erhielten die Teilnehmer Basisinformationen zur DSGVO. Hier zeigte sich, dass dieses Thema durchaus vielschichtig ist und auch für Fördervereine eine hohe Relevanz besitzt. Der korrekte Umgang mit den Mitgliederdaten, aber auch schon die Erhebung, Verarbeitung und Speicherung von Spendern (Nicht-Mitgliedern) sind von diesen Regelungen betroffen. Ein wichtiger Hinweis der Referentin war die Zahl der Personen, die regelmäßigen Zugriff auf die Daten haben, auf 9 Personen zu begrenzen, da ab 10 Personen der Einsatz eines Datenschutzbeauftragten verpflichtend ist. Da es gängige Praxis ist, dass ehrenamtliche Vorstände von gemeinnützigen Vereinen viele Daten auf privaten Rechnern verarbeiten, klaffen Theorie und Praxis weit auseinander, berichtet Petra Kempf aus eigener Erfahrung. Der Schutz von Daten (z.B. bei Verlust eines Datenträgers oder Diebstahl eines Laptops) besitzt grundsätzliche eine hohe Priorität. Eine Unterscheidung zwischen einem Förderverein und einem mittelständischen Unternehmen werde da erst einmal nicht gemacht.

 

Nach einer kleinen Stärkung, die durch den Stadtfeuerwehrverband bereitgestellt wurde, stellte Petra Kempf erforderliche Dokumente vor, mit denen die Vereine sich zum Beispiel die erforderliche Zustimmung zur Datennutzung (sogenanntes Opt-In) holen sollten. Im Idealfall sollte dies im Beitrittsformular verankert werden, um dort direkt die Zustimmung zu dokumentieren. Weiterhin empfahl sie, in der Satzung auf eine Datenschutzrichtlinie o.ä. zu verweisen, weil dies den Vorteil hätte, mögliche Änderungen ohne eine Anpassung der Satzung vornehmen zu können (vergleichbar mit einer Beitragsordnung). Insbesondere bei der Dokumentation handele es sich in der Regel um einen einmaligen Aufwand, weil diese Dokumente dann lediglich jährlich auf Aktualität zu prüfen seien. Sie regte an, für die Umsetzung innerhalb der Fördervereine auf Kreisebene eine Arbeitsgruppe zu bilden, die sich mit diesem Thema intensiver befasst und die anderen Verein regelmäßig informiert, damit nicht alle parallel an den gleichen Dingen arbeiten müssen. Abschließend verständigte man sich darauf, dass den Vereinsvertretern erst einmal anpassbare Dokumente bereitgestellt werden, die jeder Verein für seine Zwecke nutzen kann.

 

„Auf der einen Seite darf man die ehrenamtlich geführten Vereine nicht mit unnötiger Bürokratie überlasten, auf der anderen Seite muss man sich zumindest mit den Grundlagen von speziellen von Themen befassen.“ meint Christian Stöckmann, Pressewart des Stadtfeuerwehrverbandes Lüneburg. „Ich freue mich über die positive Resonanz von den Fördervereinen und von Kreisbrandmeister Torsten Hensel. Ab 2019 werden wir gemeinsam mit den Vereinen des Landkreises weitere spannende Themen behandeln und haben bereits mit den Planungen begonnen.“

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