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Neubau im Lünepark

Das neue Haus für die Schwerpunktfeuerwehr Lüneburg-Mitte

 



 

Das Feuerwehrhaus wird über einen ungewöhnlichen Weg finanziert. Die Lüneburger Wohnungsbaugesellschaft errichtet das Gebäude und vermietet es an die Stadt Lüneburg. Ein zweiter Mieter ist die Abwassergesellschaft Lüneburg (AGL) Die AGL unterhält in dem Gebäude gemeinsam mit der Feuerwehr eine Kraftfahrzeugwerkstatt.

 


Die AGL setzt in der Werkstatt 8 Mitarbeiter und die Feuerwehr 7 städtische Angestellte ein. Außerdem sind ein städtischer Verwaltungsangestellter und der Stadtbrandmeister im Gebäude. Von den 8 Mitarbeitern der AGL sind 2 Feuerwehrmänner. Im Laufe der Jahre sollen alle neuen Mitarbeiter der AGL Feuerwehrmänner sein, so dass für den 1. Abmarsch ausreichend Personal zur Verfügung steht.





 

Kernelement des Feuerwehrhauses sind die 15 KFZ- Stellplätze. Direkt angrenzend an die Fahrzeughalle befinden sich die Umkleideräume für Männer und Frauen. Die Umkleideräume sind für insgesamt 150 Feuerwehrleute ausgelegt. Jeder erhält 2 Spinde für Einsatz- und Zivilkleidung. Die Toiletten und Waschräume schließen an die Umkleideräume an.


 

Die Einsatzkräfte fahren das Gelände über die Lise- Meitner- Str. an. Die Einsatzfahrzeuge verlassen das Grundstück über eine Alarmausfahrt zur Bockelmannstrasse, so dass kein Kreuzungsverkehr zwischen Privat- PKW und Feuerwehrfahrzeugen entsteht.

Nach dem Einsatz werden die Fahrzeuge wieder aufgerüstet. Das Material wird einem angrenzenden Geräteraum entnommen, benutzte Schläuche und Geräte werden dort auch zwischengelagert.

Nachdem sich die Feuerwehrleute gewaschen und umgezogen haben, können sie noch ein Getränk oder Imbiss im zweifach teilbaren Unterrichtsraum im 2. Obergeschoss zu sich nehmen. Eine Küche zur Versorgung schließt sich hier an. Auf eine strikte schwarz/ weiß- Trennung wird geachtet.

 

 

Die KFZ- Werkstatt besteht aus 5 Fahrzeugboxen, einer Waschhalle, Lagerräumen und einem Büro für den Meister. Das Werkstattpersonal nimmt das benutzte Material aus dem Geräteraum und wäscht und repariert es. Danach wird das Material wieder im Geräteraum eingelagert. Im Bereich der Werkstatt sind auch eine Atemschutzwerkstatt und im 1. Obergeschoss ein Atemschutzübungsraum vorhanden. Der Atemschutzübungsraum wird gemeinsam mit den Feuerwehren des Landkreises genutzt. Die Schlauchpflege erfolgt in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Scharnebeck. Ebenso die Pflege der Chemikalienschutzanzüge. Dadurch wird eine doppelte Anschaffung in Lüneburg und in der FTZ vermieden.

Im Bereich des Atemschutzübungsraumes besteht ein Feuerwehrübungsturm für Leiter- und Abseilübungen. Der Turm ist gleichzeitig Nottreppenhaus für die Obergeschosse.

 

 

Im 1. Obergeschoss befinden sich Büroräume, Kleiderkammer, Archiv und Räume für die Jugendfeuerwehr. Im 2. Obergeschoss der bereits erwähnte Unterrichtsraum mit Küche und ein Besprechungsraum für Großschadenslagen.

Das Grundstück hat eine Größe von 11.600 m² und das Gebäude eine Nutzfläche von 4.540 m².

 

Wohnungen

Vor dem Feuerwehrhaus sind 17 Wohnungen für die Feuerwehrleute von der LüWo Bau errichtet worden. Die Wohnungen haben unterschiedliche Größen. Die kleinste hat 2 Zimmer und ca. 50 m² und die größten 4 Zimmer und 99 m².

 



 

 

Die Wohnungen befinden sich auf der von der Fahrzeughalle abgewandten Seite, so dass die ausfahrenden Einsatzfahrzeuge die schlafenden Familienmitglieder möglichst wenig stören.